BAWAG Konto

Eine der größten Banken Österreichs, die BAWAG PSK, existierte schon bereits im Jahr 1883, als sie noch den Namen „k.k. Postsparcassen-Amt“ trug, welche unter dem damaligen Kaiser Franz Joseph I. gegründet wurde. Ab dem 1. Jänner 2005 agiert die BAWAG wie die PSK Bank zusammen und konnte mit dieser Fusion zur größten Bank Österreichs werden. Der offizielle Name der Bank lautet „BAWAG PSK Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse AG“. Mit 52 Prozent unterliegt die Bank dem Mehrheitsaktionär von Cerberus Capital Management L.P. 39 Prozent der Aktien werden von GoldenTree Asset Management LP verwaltet. Andere Investoren sind die Generali Holding Vienna AG wie auch die Österreichische Post AG und auch die Wüstenrot Wohnungswirtschaft reg. Gen.m.b.H. Zudem ist auch eine Gruppe von Industriellen an der BAWAG PSK seit dem Jahr 2007 involviert. Etwa 1,5 Millionen Kunden sind bei der BAWAG PSK. Seit dem Jahr 2011 eröffnen statistisch 65.000 neue Kunden ein Konto bei der Bank.

Das liegt wohl in erster Linie auch an den unterschiedlichen und vielfältigen Angeboten. Die Bank versteht sich als Privatkundenbank, bietet aber auch Firmenkunden attraktive Konditionen an. Ein gewisser Vorteil bei der BAWAG ist die kostenlose Kontoführung für ein Giro- bzw. Gehaltskonto. Die kostenlose Kontoführung wird jedoch nur akzeptiert, wenn regelmäßige Gehalts- oder Pensionsbezüge auf das Konto fließen. Zudem bietet die BAWAG seinen Kunden eine kostenlose Maestro Bankomatkarte an und stellt auch eBanking (Online Banking) kostenlos zur Verfügung. 30 Buchungen sind pro Quartal gratis sowie einmalig ein 4 GB Datenstick. Die Verzinsung von Guthaben liegt bei 0,125 Prozent.

Sollten jedoch die Voraussetzungen (Gehaltseingang) nicht gegeben sein, so wird eine quartalsmäßige Abrechnung von 9,90 Euro in Rechnung für das Konto gestellt. Der Mindesteingang pro Monat liegt bei 880 Euro pro Monat (Durchschnittssaldo). Zudem werden pro überschrittener Buchung (das bedeutet, ab der 31. Buchung) 0,15 Cent pro Buchung verrechnet.

Die Kosten und Gebühren der Kontobox Basis 

Anlagebonus p.a. ab 1.7.2011 für beliebig hohe Spareinlagen + 0,125%
Maestro Bankomatkarte inkludiert
eBanking inkludiert
automatisierte Buchungen 30 pro Quartal *)
elektronischer Kontoauszug (PDF) inkludiert
Auszüge über Kontoauszugsdrucker optional
individuelle Einkaufsreserve inkludiert
Habenzinssatz p.a. 0,125%
Sollzinssatz p.a. 13,25%
Preis pro Quartal € 0,- **)

*) ab der 31. Buchung € 0,15 pro Buchung

**) ab einem Durchschnittssaldo von € 880,- im Quartal, sonst € 9,90 pro Quartal; bei klassischer Nutzung des Kontos (zB. mit Kontoauszugsdrucker, Schaltertransaktionen) € 13,50 pro Quartal

Die Voraussetzungen zu erfüllen sind in der Regel recht einfach und somit unterscheidet sich das Girokonto der BAWAG PSK durchwegs mit anderen Gehaltskonten, bei welchen oftmals eine Mindestsumme von z. B. 1.500 Euro monatlich eingehen muss, damit das Konto gebührenfrei genutzt werden kann. Andere, sonstige Mehrkosten, werden nicht angeführt, sodass das Girokonto bei der BAWAG durchwegs als vernünftiges Gratis-Konto akzeptiert wie angesehen werden kann.

Details zum Angebot der kostenlosen Kontobox Basis der BAWAG PSK und dessen Auflagen finden Sie auf der Website der Bank unter www.bawagpsk.at

5 Kommentare

  • simon werner Januar 7, 2015 um 12:31 pm

    Bin enttäuscht dass ich für mein Girokonto Kontoführungsgebühren zahlen muß obwohl ich alles über e-Bankig erledige!!!!

    • Inglo Januar 24, 2015 um 9:37 pm

      Bei welcher Bank? Mir geht es bei der Raiba genauso!

  • Martin Herbst Februar 16, 2015 um 7:45 am

    Viel schlimmer finde ich 40€ Kontoführungsgebühren zu zahlen, was mehr ausmacht als die entsprechenden Zinsen, wenn man nicht einen ausreichend hohen Betrag auf dem Konto liegen lässt. Einen ausreichend hohen Betrag auf dem Konto zu lassen macht bei 0.125% aber wiederum auch keinen Sinn …

    • Kostenlose Girokonten Februar 16, 2015 um 7:50 am

      Lieber Martin,

      hier hast du natürlich vollkommen recht. Auf der anderen Seite kannst du im Moment auf täglich fällige Sparzinsen max. 1,4 % vor KESt. erhalten und so macht es sich bezahlt einen höheren Betrag z. B. in der Höhe von 1.000 Euro am Konto liegen zu lassen. Bei 1,4 % vor KESt würde man 14 Euro brutto bzw. 10,50 Euro nach KESt dafür erhalten. Somit noch immer ein gutes Geschäft im Vergleich zu den Kontoführungsgebühren, welche in der Regel meist höher sind.

      Als Alternative könnte man ein gratis Gehaltskonto der direktanlage.at oder easybank in Betracht ziehen.

  • Hellweg Oktober 7, 2016 um 6:19 am

    und die banken abzocke wird nciht besser, nicht billiger…umstellung bei bawag-psk auf smartphone und secTan, was meiner meinung nur abzocke ist…..

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